
Auf der Landesliste der LINKEN in NRW treten 40 Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl an. Davon sind 20 Frauen. Sie setzen sich in allen Bereichen der Politik dafür ein, dass Frauenpolitik Querschnittsthema wird und fordern für Alle:
"Her mit dem ganzen Leben! Unabhängigkeit durch gute Arbeit! Zeit für Familie und Freundschaft, für Kunst, Kultur und Politik durch konsequente Arbeitszeitverkürzung! Gute Löhne und Renten! Für ein Leben in Würde für alle!"
Wir setzen auf ein starkes Team - nicht auf einzelne Köpfe!
Mit unserem Kandidatenplakat wollen wir verdeutlichen, dass wir uns nicht als Einzelperson ins "Rampenlicht" stellen wollen, sondern uns überall im Rhein-Erft-Kreis als Team betrachten.
Wahlkreis 5 - Rhein-Erft-Kreis I
Hannelore Weiland
Wahlkreis 6 - Rhein-Erft-Kreis II
Zeki Gökhan
Wahlkreis 7 - Rhein-Erft-Kreis III
Sascha Jügel
Bildung gebührenfrei - Bildung ist keine Ware:
DIE LINKE will ein Bildungswesen, das allen Menschen, die hier leben, offen und gebührenfrei eine qualitativ hochwertige und demokratische Bildung ermöglicht: Von der Kita bis ins hohe Alter. Wir wollen Bildung, in der mit - statt gegeneinander gelernt wird. Bildung soll jedem Kind ermöglichen, sich den eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten entsprechend zu entfalten.
Für Bildung steht in NRW viel zu wenig Geld zur Verfügung: Entgegen den Sonntagsreden der anderen Parteien sind die privaten Belastungen der Eltern durch Kindergartenbeiträge, Schulbücher, Studiengebühren und private Nachhilfe gestiegen. Gute Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.
Arbeit sichern - neue schaffen!
Gute Arbeit - das ist mehr als nur Broterwerb! In der Arbeit betätigen sich die Menschen, schaffen sich selbst, genießen das Leben, befriedigen ihre Bedürfnisse und entfalten ihre sozialen Fähigkeiten - wenn es "gute Arbeit" ist. Es ist genug Arbeit da, sie muss nur endlich gerecht verteilt werden! Millionen von Menschen fürchten um ihre Arbeitsplätze und ihre Zukunft. Tausende junger Menschen erhalten nicht einmal mehr einen Ausbildungsplatz. Menschen in NRW sind arm trotz Arbeit! Sie alle erwarten, dass der Staat Einfluss auf die Wirtschaft nimmt. Die Frage ist nicht, ob die öffentliche Hand sich einmischt. Die Frage ist, ob Milliarden Steuergelder in Banken und Konzerne gesteckt werden oder ob diese Gelder in ein Zukunfts-investitionsprogramm investiert werden, das Arbeit sichert und neue schafft.
Hartz IV abwählen!
Hartz IV steht für Armut und Entrechtung per Gesetz. Nach mehr als fünf Jahren Hartz IV zeigt sich: Hartz IV ist gescheitert!
Armut dramatisch angestiegen
Mit Hartz IV hat die Armut in Deutschland massiv zugenommen. Waren Ende 2004 noch mehr als drei Millionen Menschen auf Sozialhilfeniveau, sind es Ende 2009 mehr als 8,3 Millionen. In NRW leben zirka 1,6 Millionen Betroffene von Hartz IV und insbesondere Kinderarmut hat dramatische Ausmaße angenommen.
Hartz IV muss weg!
DIE LINKE. NRW will Hartz IV nicht lediglich "nachbessern", sondern fordert die bedingungslose Abschaffung. Gemeinsam mit Initiativen setzt sie sich für eine bedarfsdeckende und repressionsfreie Grundsicherung ein.
RWE und E.ON entmachten - Neue Energiepolitik von links
DIE LINKE steht für eine wirksame und sozial gerechte Umwelt- und Energiepolitik, um die Ausbeutung von Mensch und Natur zu überwinden. Wir fordern ein umfassendes Programm zur Förderung erneuerbarer Energien für NRW mit der Perspektive, damit möglichst schnell den vollständigen Energiebedarf zu decken. Dabei wollen wir eine Dezentralisierung und Rekommunalisierung. Die Energiekonzerne in NRW, E.ON und RWE, fordern aufgrund ihrer Monopole überhöhte Preise und machen Riesenprofite vor allem durch Strompreisdiktat. Sie blockieren den dringend notwendigen Umstieg auf erneuerbare Energien - dabei wurden und werden sie von der ehemaligen rot-grünen und jetzigen schwarz-gelben NRW-Landesregierung unterstützt.
Bundeswehr raus aus Afghanistan!
Seit Ende 2001 sind Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten Teil der Besatzung und des Krieges in Afghanistan. Ihre Präsenz hat das Land nicht sicherer gemacht, im Gegenteil: Die NATO ist zur größten Kriegspartei in Afghanistan geworden und ist verantwortlich für zehntausende von Opfern unter der Zivilbevölkerung. Doch anstatt ihre Niederlage und ihre Kriegsschuld einzugestehen, schicken die NATO-Staaten immer mehr Soldaten nach Afghanistan. Der deutsche Bundestag hat am 26. Februar 2010 mit Zustimmung der Mehrheit der Abgeordneten von CDU/CSU/FDP und SPD und bei weitgehender Enthaltung der Grünen beschlossen, die Bundeswehrpräsenz zu erhöhen. Lediglich DIE LINKE stimmte geschlossen dagegen und ist damit die einzige Friedenspartei im Bundestag.
Gleiche Rechte für Alle
DIE LINKE. NRW steht für eine Politik, die allen Menschen mit Migrationshintergrund ein selbstbestimmtes Leben und die Gleichstellung in der Gesellschaft ermöglicht. Grundvoraussetzung hierfür ist die Abschaffung aller diskriminierenden Strukturen und Sondergesetze sowie die aktive Teilnahme der ImmigrantInnenverbände am politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben.
Deshalb fordern wir:
DIE LINKE. bleibt dabei: Kein Mensch ist illegal.