
Aktionsbündnis "STOP - Westcastor" - DEMO am 30.01.2011 in Jülich
Am 30. Januar fand in Jülich eine Demonstration gegen die geplante Verschiebung von 152 hoch verstrahlten Castorbehältern in das Zwischenlager Ahaus statt.
Unter den etwa 500 DemonstrantInnen bekundeten auch GenossInnen der Linken im Rhein-Erft-Kreis - darunter der Kreisvorstand DIE LINKE. Rhein-Erft, Kreistagsmitglied Hans Decruppe und Peter Singer (Mitglied im Regionalrat) - ihren Unmut sowohl über diese Verschiebungsabsichten als auch gegenüber der Schwarz-/Gelben Atompolitik.
Während der Kundgebung vor dem Tor des Jülicher Forschungszentrums erklärte u.a. der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko (DIE LINKE) die ablehnende Haltung der Linken zu den Castortransporten und zur deutschen sowie europäischen Atompolitik. Die Position der Münsterländer Anti Atom Bewegung vertrat Heiner Möller, Udo Bucholz aus Gronau prangerte die Praktiken der dortigen Urananreicherung an, und für das ASW sprachen sich Martina Haase und Siegfried Faust gegen die Castorverlagerungspläne aus.
Diese Demo hat ein eindrucksvolles Zeichen gegenüber den Verantwortlichen für die Transportpläne gesetzt: Kreuz und quer- geht nicht mehr!
Mehr Infos zum Aktionsbündnis unter http://www.westcastor.de/
Gegen die Mehrheit der Bevölkerung hält die schwarz-gelbe Bundesregierung an ihren Atomplänen fest. Sie will die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängern – und den Bundestag möglicherweise noch im September darüber entscheiden lassen.
Text der Aktion "Anti-Atom-Demo"
Wir widersetzen uns dieser unverantwortlichen Atompolitik! Wir dulden es nicht, weiter den Risiken von schweren Atomunfällen ausgesetzt zu sein. Dass die Atommüllberge weiter in die Höhe wachsen, für deren Lagerung es weltweit keine Lösung gibt. Dass der Weiterbetrieb der Atomreaktoren den Weg in eine klimaverträgliche Zukunft mit Erneuerbaren Energien verbaut. Wir haben es satt, mit dem Ausstieg auf den Sankt Nimmerleinstag vertröstet zu werden. Wir wollen die Atomkraftwerke abschalten – und zwar jetzt!
Gorleben stoppen!
Wir widersetzen uns auch einer unverantwortlichen Entsorgungspolitik für den tödlichen Strahlenmüll. Gorleben wurde aus politischen Gründen und nicht auf Grund geologischer Eignung als Endlagerstandort gewählt. Das Vorbild für Gorleben – das absaufende und vom Einsturz bedrohte Atommülllager Asse II – zeigt, dass von den Sicherheitsbeteuerungen nichts zu halten ist. Gorleben kommt als Atommülllager nicht in Frage!
Unser Widerstand zeigt Wirkung:
Die Bundesregierung ist mit ihren Atomplänen in der Defensive und uneins. Sie spürt den Druck, der von einer neu erstarkten Anti-Atom-Bewegung ausgeht und von einer breiten Mehrheit in der Gesellschaft getragen wird.
Mein Dank geht an die Initiatoren und Organisatoren der Anti-Atom-Demo.
Am 10.09. lud unsere Fraktion im Landtag NRW alle Direktkandidaten ein, um sich bei den vielen Genossinnen und Genossen für eine erfolgreiche Landtagswahl zu bedanken. Rund 250 Genossinnen und Genossen feierten gemeinsam im Restaurant des Landtages bis in die späten Abendstunden hinein.
Auch waren Vertreter der Landtagsverwaltung, und Vertreter von Bündnis 90/Grüne und SPD anwesend.
Thema "Sparpaket und Rentenpolitik der Bundesregierung"
Am 21.08. startete der Kreisverband Rhein-Erft-Kreis in der Bergheimer Innenstadt mit der ersten Infoveranstaltung zum Thema "Sparpaket und Renetenpolitik der Bundesregierung". Diese Infoveranstaltung in Berheim war der Auftakt einer Reihe von Infoveranstaltungen, die nun in allen Kommunen des Rhein-Erft-Kreises folgen werden. Gleichzeitig wurde auf die kommende Bürgersprechstunde am 25.08. in der Kreisgeschäftsstelle hingewiesen, wo der rentenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion Matthias W. Birkwald den Bürgern Rede und Antwort stehen wird.
